Dry Martini – der Maßstab aller Gin-Cocktails
Kaum ein Cocktail ist so sehr mit dem Gin selbst verwachsen wie der Dry Martini: zwei Zutaten, ein Glas, unzählige Meinungsverschiedenheiten über das richtige Verhältnis. Seine genaue Herkunft ist nicht eindeutig geklärt, seine Entwicklung reicht aber bis ins späte 19. Jahrhundert zurück – von einem deutlich süßeren Ursprungsrezept hin zum heute üblichen, sehr trockenen Stil mit wenig Wermut.
Gerade weil so wenig vom Ergebnis kaschiert wird, verzeiht der Martini keine Schwächen in der Basis – der Gin trägt den ganzen Drink, weshalb sich ein klassischer, gut strukturierter London Dry hier besonders bewährt.
Zutaten
- Gin (60 ml): Sipsmith London Dry Gin oder Plymouth Gin
- 10 ml trockener Wermut
- Garnitur: grüne Olive oder Zitronenzeste
Zubereitung
- Gin und Wermut mit viel Eis im Rührglas rühren (nicht schütteln), bis das Glas beschlägt.
- Abgeseiht in ein gekühltes Martini-Glas gießen.
- Mit Olive oder Zitronenzeste garnieren.
Fazit
Ein kräftiger, klassischer London Dry wie der Sipsmith bringt die nötige Wacholderstruktur für einen traditionellen Martini mit. Wer es etwas weicher und runder mag, ist mit dem historisch eng mit dem Martini verbundenen Plymouth Gin ebenso gut bedient.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Martini-Gläser
Boston Shaker Set
Jigger / Messbecher
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